Padel Spielregeln – Alles, was du wissen musst 🎾
Padel ist einer der am schnellsten wachsenden Sportarten weltweit – und das aus gutem Grund. Es kombiniert die Dynamik von Tennis mit dem taktischen Element von Squash, ist leicht zu erlernen und macht vom ersten Schlag an Spaß. Damit du bestens vorbereitet bist, erklären wir dir hier die wichtigsten Spielregeln im Padel.
1. Das Spielfeld
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Das Feld ist 20 x 10 Meter groß und von Glas- und Drahtwänden umgeben.
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Gespielt wird meist im Doppel (2 gegen 2), es gibt aber auch Einzel-Courts.
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In der Mitte trennt ein Netz die beiden Spielfeldhälften.
2. Zählweise
Die Punkte werden gezählt wie beim Tennis:
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15 – 30 – 40 – Spiel
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6 Spiele = 1 Satz
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Meistens wird auf 2 Gewinnsätze gespielt.
Bei 40:40 kommt es zum „Einstand“ – gewonnen wird dann mit 2 Punkten Vorsprung.
3. Aufschlag
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Der Aufschlag wird von unten gespielt.
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Der Ball muss erst im Aufschlagfeld aufkommen und darf danach die Wand berühren.
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Landet der Ball direkt im Netz oder außerhalb des Aufschlagfeldes, ist es ein Fehler.
4. Ball im Spiel
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Der Ball darf einmal den Boden berühren.
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Danach darf er gegen die Glaswände springen – diese gehören zum Spiel.
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Der Ball darf jedoch nicht direkt ins Gitter oder aus dem Spielfeld geschlagen werden.
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Volleys (Ball in der Luft schlagen) sind erlaubt, außer beim Aufschlag.
5. Seitenwechsel
Nach jedem ungeraden Spiel (z. B. 1:0, 2:1, 3:2 …) werden die Seiten gewechselt.
6. Ausrüstung & Fair Play
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Gespielt wird mit speziellen Padel-Schlägern ohne Saiten, die Löcher in der Schlagfläche haben.
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Die Bälle ähneln Tennisbällen, sind aber etwas weicher.
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Padel ist ein Teamsport – Fair Play, Spaß und Gemeinschaft stehen im Vordergrund.